StartseiteBehandlungenÄsthetische MedizinRaucherentwöhnung

Rauchen ist eine Sucht. Es gibt viele Ansätze, um dieser zu entkommen, aber nur der Raucher selbst weiß, wie schwer es ist, dem täglichen Genuss von Zigaretten zu entsagen. Und genau da liegt der springende Punkt: Es kommt auf den Einzelnen an, auf seine Motivation, seinen festen Willen. Ohne den festen Vorsatz: "Ich will nicht mehr rauchen", funktionieren weder eine Gruppenentwöhnung noch, Nikotinpflaster noch andere therapeutische Ansätze. Ist der Wille zum Entzug aber erst einmal gefasst, gibt es tatsächlich einige Möglichkeiten, um die Entzugserscheinungen zu mildern und der Zigarette dauerhaft zu entsagen.

Raucherentwöhnung durch Akupunktur

Eine erfolg versprechende Möglichkeit sich bei der Raucherentwöhnung begleiten zu lassen, ist eine Behandlung durch Akupunktur.
Der große Vorzug der Akupunkturtherapie bei der Entgiftung liegt darin, dass keine Ersatzdrogen,wie z. B. Nikotinpflaster, die zusätzlicher Probleme provozieren können, zum Einsatz kommen. Die Akupunktur setzt physiologische Endorphine frei und zeigt damit, neben der Linderung der Entzugssymptomatik, auch psychisch stabilisierende Wirkungen.

Akupunktur hilft einen Zustand physiologischen und psychischen Gleichgewichts herzustellen. Gerade durch die psychische Stabilisierung und die deutliche Minderung des Verlangens nach Drogen ist die Rückfallrate weit geringer als bei jeder anderen Form der Drogentherapie.

Beim Rauchen entsteht durch das eingeatmete Nikotin und die Teerstoffe eine Hitzestörung in der Lunge, die zwar zunächst ein positives Gefühl hervorruft, aber sekundär die Lunge stark schwächt. Als Folge resultieren Entzündungsreaktionen und ein degenerativer Umbau des Lungengewebes, wobei der Körper verzweifelt versucht über Husten und Absonderung von Schleim, die eingedrungenen Gifte wieder loszuwerden. Die Akupunktur fördert eine Regeneration der Lunge, mindert das Verlangen nach Nikotin und bewirkt eine deutliche Stresreduktion sowie eine zunehmende psychische Ausgeglichenheit.

Sinnvoll ist es, 24 Stunden vor einer Akupunkturbehandlung mit dem Rauchen aufzuhören. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Raucher die Entzugserscheinungen an sich bereits wahrnimmt und einordnen kann, inwieweit ihm die Akupunkturbehandlung weiterhilft, zum anderen ermöglicht es dem Therapeuten eine genauere Bestimmung der nun empfindlichen Akupunktur-Punkte beim Raucher.
Wie bei allen Suchterkrankungen wird die Akupunktur am Ohr des Patienten durchgeführt.
Dem Therapeuten bleibt es nach Einschätzung überlassen, auch weitere Punkte am Körper zu behandeln, um das Wohlbefinden des Patienten zu steigern.

Akupunktur ist Hilfe zur Selbstheilung des Körpers

Akupunktur schafft es nicht, dass der Körper von der Sucht geheilt wird. Sie verhilft dem Suchtkranken allerdings dazu, die Entzugserscheinungen deutlich zu mildern. Die Punkte, die am Ohr genadelt werden, machen es möglich, dass Reizbarkeit, Nervosität, Unruhe, Aggression, gesteigertes Essverlangen, Konzentrationsschwierigkeitensowie allgemeines Unwohlsein deutlich gemindert werden. Außerdem führt die Behandlung oftmals dazu, dass die Zigaretten- sollte der genadelte Raucher doch noch einmal der Versuchung erliegen- einfach nicht mehr schmecken, sollte der genadelte Raucher doch noch einmal der Versuchung erliegen.

Die Therapiedauer beansprucht 10-15 Sitzungen, wobei pro Woche zwei bis drei Sitzungen erfolgen.